Zentralafrika








Zentral Afrika
Safaris:
Gabun
- Biodiversität Lope Nationalpark 8 Tage ab 1440,- € ***
- Entdeckungsreise Gabun 11 Tage ab 2785,- € ***
- Land- und Meerestiere Gabun - 8 Tage Rundreise ab 3170,- € ***
Sudan
- Nubian Experience 9 Tage ab/bis Khartoum ab 1390,- €
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Expedition Zentralsudan 16 Tage ab/bis Karthoum ab 2650,- €
Niger
- Südniger 9 Tage Rundreise ab/bis Niamey 650,- € */**
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Plateau von Bagzane - 8 Tage ab/bis Agadez ab599,- € pro Person
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SUDAN „ Land des schwarzen Pharao`s“
Sudan ist das größte Land Afrikas hinsichtlich seiner Ausdehnung und hat auch den größten Fluss des Kontinents, den Nil. Er entspringt aus zwei Armen, dem Blauen und dem Weißen Nil, die bei Khartum zusammenfließen. Entlang des Flusses siedelten sich im Altertum die Nubier an, die hier ein mächtiges Königreich aufbauten. Ihre dunkle Hautfarbe war für die Araber der Anlass das Gebiet „Bilad al-Sudan“ beziehungsweise „Land der Schwarzen“ zu bezeichnen. Heute erinnern die vielen Pyramiden, Grabstätten und Tempel mit Reliefkunst im Norden an das ehemalige nubische Reich. Bei Tombos finden sich archäologische Grabstätten mit Zeugnissen aus der Zeit des schwarzen Farao Taharqa, der die Ägypter zunächst besiegte, aber später unterlag. Jebel Barkal, der heilige Berg an dessen Fuß sich Tempelanlagen zur Verehrung des Gottes Amon befinden, erinnert an die Eroberung des nubischen Reiches durch die Ägypter und ist Weltkulturerbe. Die Nubier errichteten ein neues Königreich „Meroe“, deren Überreste –, ausgegrabene Teile der Stadt und an die 20 Pyramiden mit Grabgewölben – noch immer unsere Phantasie anregen. Ähnlich geht es dem Besucher des Nuba Gebirges mit seinen gastfreundlichen Bewohnern wie die Nuba, Dinka, Nuer und Shilluk, die stark unter dem Bürgerkrieg gelitten haben, der hier 20 Jahre lang wütete. Dasselbe gilt auch für den Dinder National Park im Osten des Landes, der erst seit 2006 für Besucher zugänglich ist. Er gilt als einer der schönsten Tierparks Afrikas mit einmaliger Landschaft und einem Wildbestand der sich mit dem in den Park von Kenia und Tansania messen kann.
GABUN „ Afrikas letzer Eden“
Flusspferde, die in Buchten des Atlantischen Ozeans baden, Elefanten am Strand…dies sind nur 2 von vielen Aussagen des amerikanischen Biologen Mike Fay über Gabun. Er zog monatelang zu Fuß durch den Regenwald im Kongobecken. 2002 konnte er den Präsident dieses zentralafrikanischen Landes – welches er in Afrika’s letzter Eden umgetauft hatte – überzeugen 10 % des Landes zum Naturschutzgebiet zu erklären. Dadurch gibt es nun 12 Nationalparks, von denen Loango, Lopé und Ivindo die bekanntesten sind. Sie formen eine Mischung aus Dschungel, Grassavannen und Küstengebieten. Zahlreiche Flusspferde, Elefanten, Flachlandgorillas, Schimpansen, Büffel, drei Arten von Krokodilen, die erst 1984 entdeckten Rotscheitelmangaben und die größte Population der Welt an Mandrillen zählen zu den Bewohnern. Vor der Küste sind Buckelwale und Orcas zu sichten, die hier in der größten Konzentration Afrikas leben. Besucher können die Tiere aus der Nähe gemeinsam mit Wissenschaftlern die das Walverhalten studieren, betrachten wenn sie diese unterstützen. Dies ist eine Form des verantwortlichen Tourismus, wie er in Gabun in Zusammenarbeit mit Fay und anderen Wissenschaftlern entwickelt wurde. Einkommen aus dem Tourismus fließt zurück in den Naturschutz. Ein anderes Projekt auf der Insel Evengue nimmt Gorillas auf, die als Waisen zurückbleiben, wenn ihre Familien für den Handel mit ´bushmeat´ getötet wurden. Gestoppt werden kann dies nur, wenn die Händler andere Einkommensquellen finden, wie z.B. durch den Tourismus.



