Westafrika









Westliches Afrika
Safaris:
Burkina Faso
-Ethnisches Mosaik
-Von den Senufo zu den Lobi
Kamerun
- Kamerun Expedition
- Kamerun Korup Nationalpark
Mali
- Mali das Herz von Westafrika
- Mali de luxe
Ghana-Togo-Benin
- 30 tägige Rundreise
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BENIN „verzauberndes Land“
Die Sängerin Angélique Kidjo ist nicht die erste Frau aus Benin, die berühmt geworden ist. Bereits im 17. Jhd. waren es vor allem die weibliche Amazonen, die zu gesellschaftlichem Ansehen gelangten. Dieses westafrikanische Land war früher ein Königreich mit dem Namen Dahomey. Der Palast von Abomey – gefüllt mit Schädeln getöteter Krieger die als Musikinstrumente dienten – ist als Museum zugänglich und ein historisches Zeitzeichen dafür, wie mächtig dieses Reich einst war. Den Reichtum verdankte das Land vor allem dem Sklavenhandel. Eine der größten portugiesischen Festungen in Afrika erhebt sich im Küstenort Ouidah und erinnert an diese Vergangenheit. Die Stadt ist zudem das spirituelle Zentrum des Voodoo, ein animistischer Gottesdienst wobei Geister zum Lösen von Problemen herbei beschworen werden. Höhepunkt ist das jährliche Voodoo-Festival im Januar. Ebenfalls an der Küste liegt Grand Popo, bekannt für seine paradiesischen Strände. Ganvié, eine auf Pfählen gebaute Stadt im Meer ist auch bekannt als Venedig von Afrika. Bei Dassa-Zoumé beginnt das Land der 41 Hügel. Dahinter das Gebiet der Somba, bekannt für seine Dörfer aus runden Lehmhütten mit kegelförmigen Dächern aus Terrakotta Platten. Im äußersten Norden befinden sich 2 Wildreservate: der W Nationalpark – benannt nach der doppelten Krümmung die der Niger hier in Form eines V macht und der Pendjari Park. In beiden Gebieten leben neben vielen Arten an Antilopen auch Elefanten, Büffel Löwen und Leoparden. Hier liegt auch Tanéka Koko, ein Bergdorf welches für seinen besonderen Baustil, natürliche Quellen und königliche Grotten bekannt ist. Kurzum: ein buchstäblich verzauberndes Land.GHANA “Diamant an der Goldküste”
Ghana hat eine reiche Vergangenheit, in übertragenen und buchstäblichen Sinn. Im 18.Jhd. blühte der Handel mit Gold, Sklaven, Elfenbein und Pfeffer. Die Festungen bei der Stadt Cape Coast – einstmals Zentrum der ‘Goldküste’ sind stumme Zeugen dieser Zeit. Es waren Europäer die im 20. Jhd. der Macht der Ashanti ein Ende. Sie waren die Nachfolger im „Reich Ghana“, woran sich der Name des Landes heute anlehnt. Auch wenn er heute keine politische Macht mehr hat, übt der König der Ashanti weiterhin von seinem goldenen Thron im Palast von Kumasi Recht aus. In dieser Hauptstadt der Ashanti Region befindet sich der größte Markt Westafrikas sowie das Zentrum der Webereien für Kente Stoffe. Im Landesinneren, im Südosten, liegt der Volta-See – der größte Stausee der Welt, der Ghana und die Nachbarländer mit Strom versorgt. Tafi-Atome am östlichen Ufer ist das schönste „Dorf“ hier. Die Bewohner verehrten einst die seltenen Mona-Meerkatzen als heilige Affen, da sie als göttliche Botschafter gelten. Heute gibt es hier ein Schutzreservat. Die nahegelegene Stadt Ho ist bekannt für die Likpe Höhlen. Weitere besondere Bevölkerungsgruppen sind die Dagomba, die Kobi und die Talensi mit ihren Burgen sowie die Gurunsi mit ihren hübsch bemalten Lehmhütten. Neben traditioneller Musik und Naturschönheiten bietet Ghana auch ein lohnenswertes Ziel in Hinblick auf die Tierwelt, mit mehr als 20 Nationalparks und Wildreservaten. So sind der Mole und der Kakum Nationalpark Heimat für zahlreiche Affen, Antilopen, sowie für Büffel, Elefanten, Löwen und Leoparden, 4 der ‘big five’ !KAMERUN “ganz Afrika im Kleinen”
Kamerun ist ein Reiseziel voll Überraschungen – mit einer bizarren Kultur und prächtigen Natur. Im Norden von Kamerun erstrecken sich trockene Savannen, im Zentrum liegen dichte Regenwälder und entlang des Atlantischen Ozeans finden sich traumhafte Sandstrände. Jedes Biotop in Kamerun verfügt über seine eigene Tier- und Pflanzenwelt. Es sind die Nationalparks, in denen die besondere Flora und Fauna geschützt wird. In den tropischen Regenwäldern leben Schimpansen, Gorillas und Waldböcke. Die Savannen sind der Lebensraum für Elefanten, Giraffen und Elen. Auch für Vogelliebhaber ist Kamerun ein umwerfendes Zielgebiet.
Auch auf kulturellem Gebiet hat Kamerun viel zu bieten. Die Bevölkerung setzt sich aus zahlreichen verschiedenen ethnischen Gruppen zusammen, von denen die Bantoes, die Bamileké und die Fulani die stärksten Gruppen stellen. Die Bamileké leben in den Bergen und sind berühmt für ihre bunten Feste, Masken und merkwürdigen, eindrucksvollen kostümierten Tänze.
Die Kombination von Kultur und Natur stellt das Besondere an Kamerun dar und macht einen Aufenthalt zu einer einzigartigen, unübertroffenem Erfahrung.MALI „Das Ziel in Westafrika“
Mali ist das größte Land in Westafrika. Dennoch war es früher noch größer und vor allem reicher. Zu Zeiten des Königsreiches Mali – im 13. Jhd. von einem Vorfahren des Sängers Salif Keïta gegründet – lieferte das Land nahezu zwei Drittel aller Güter des Weltmarktes. Timbuktu – auf der Route der großen Handelskarawanen gelegen - war das religiöse, kulturelle und wirtschaftliche Handelszentrum des Landes. Die Moschee aus dem Jahr 1325, die mit antiken arabischen Schriften gefüllte Bibliothek und das Museum erinnern an die Blütezeit dieser legendären Stadt, die zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Darunter fällt auch die Stadt Djenné die bereits im Mittelalter ihre kulturelle Blüte erlebte. Die vollständig aus Lehm gebaute Große Moschee , ein Prototyp sudanesischer Bauweise, zeigt eindrucksvoll wie bedeutend die Stadt bereits damals war. Ebenfalls unter dem Schutz der Unesco steht das Tal der Dogon mit seinen Maskentänzen, Steilfelsen und typischen Dörfern, die entlang von zweihundert Kilometer langen Felsterrassen verstreut liegen. Nicht unter Schutz gestellt, aber nicht weniger eindrucksvoll ist Mopti mit seinem malerischen Markt am Hafen. Gelegen am Zusammenfluss von Niger und Bani, liegt Mopti inmitten einer Überschwemmungsebene. Das jährliche ‘Wüstenfestival’ zwischen den Sanddünen bei Essakane, ein farbenprächtiges internationales Kulturfest. Der Norden Malis gilt allerdings zurzeit als äußerst unsicher. Das Auswärtige Amt hat deshalb eine Reisewarnung für dieses Gebiet ausgesprochen.
BURKINA FASO „Land der Unbestechlichen“
Burkina Faso bedeutet „Land der Unbestechlichen“. Diesen außergewöhnlichen Namen verdankt das Land seinen Bewohnern. Sie machen regelmäßig Ihrem Herzen Luft, womit sie Unfrieden auf eine heitere und humoristische Weise begegnen. Dadurch erlauben sie seit Jahrhunderten ein friedliches Zusammenleben zahlreicher ethnischer Gruppen, mit sehr eigenem Stil. So sind die Mossi – die sich hier im 12. Jhd. als mächtiges Königreich ansiedelten und weiterhin die Macht haben – bekannt für ihre großen Antilopenmasken, die Lobi für ihre eindrucksvolle Bauwerke und die Bobo für ihre bunten Masken und Musikinstrumente. Bobo Dioulasso gilt somit auch als das musikalische Zentrum des Landes. Die Stadt liegt im grünen Süden bei zwei Flüssen, in denen zahlreiche Flusspferde und Krokodile leben. Der Tangréla See, die Wasserfälle von Karfiguéla, die Felswände von Banfora, die Felsformationen van Sindou und die Ruinen von Loropéni waren einst Gebiete in den Sklaven gefangen wurden.
Entlang der Grenze zu Ghana, Togo und Benin liegen Nationalparks und Naturreservate wie Nazinga mit der größten Elefanten und Löwenpopulation Westafrikas. Im trockenen Norden begegnen Besucher einer gänzlich anderen Welt mit Sanddünen, Dromedaren, Tuaregs, dem farbenfrohen Wochenmarkt von Gorom-Gorm und den Lehmmoscheen von Bani, die nicht nur nach Osten gerichtet sind, sondern zum größten Teil nach Süden. So verschiedenartig die Einwohner des Landes auch sind, eines haben sie gemeinsam, ihre Vorliebe für Fahrräder. Radrennen gilt als Nationalsport. Das brachte dem Land seine neueste touristische Attraktion: die jährliche „Tour du Faso“.



