Namibia - Kaleidoskop - NA010









Kunene 10 Tage Studiensafari
Bei dieser Safarierhalten Sie einen Blick hinter die Kulissen aktiver Artenschutzarbeit, übernachten an ausgewählten Stellen, zu denen sonst niemand Zugang hat und werden dabei von erfahrenen und fachlich kompetenten Guides betreut.
Conservancy Safaris bietet ein andersartiges Safarierlebnis. Das Unternehmen setzt neue Maßstäbe mit sozialer Verantwortung, da der Profit des Unternehmens ausschließlich den ortsansässigen Himba und Hereros zugute kommt. Sie sind die eigentlichen Inhaber, wobei das Management in der Hand von, im Tourismus und aktivem Artenschutz erfahrenen Personen liegt. Durch die Teilnahme an dieser Safari unterstützen Sie die Bevölkerung unmittelbar und helfen Ihnen Verantwortung für ihren Wildtierbestand zu übernehmen. Anstatt sich an ein eher starres, monotones Konzept zu halten, begegnen Sie jeden Tag neuen, unterschiedlichen Elementen, die das tägliche Leben der örtlichen Bevölkerung ausmachen. Zudem haben Sie die Chance Hintergrundinformationen und Einblicke in die aktive Artenschutzarbeit zu erhalten.
Reiseablauf
1. Tag
Transfer von Palmwag oder Swakopmund nach Werelsend, einem historischen Basiscamp der IRDNC (Integrated Rural Development and Nature Conservation). Hier wurde in den frühen 80iger Jahren die Idee geboren, ein nationales Conservation Programm, basierend auf den lokalen Gemeinschaften, zu starten. Ein Friedhof an Tierknochen ist hier Zeugnis der massiven organisierten Wilderei der 70iger und 80iger Jahre, die fast zur Ausrottung des wüstenadaptierten Elefanten, des schwarzen Nashorns und weitere Tiere geführt hat.
Übernachtung Weredsend Camp (halb-festes Zeltcamp)
2. Tag
Wir starten vor Sonnenaufgang und begleiten Wildhüter der Torra Conservancy auf der Suche nach wüstenadaptierten schwarzen Nashörnern und anderen faszinierenden Tieren und Pflanzen. Bei diesem Abenteuer kann es notwendig werden, einen Teil des Terrains zu Fuß zu erkunden. An diesem Morgen treffen wir vielleicht bereits auf erste seltene Arten wie das Hartmanns Bergzebra. Wir reisen weiter in Richtung Norden nach Sesfontain (der Name bedeutet sechs Quellen), durch eine Hügellandschaft aus rotem Basalt- Gestein – einem signifikanten Merkmal des Damaralandes. Unsere Reise setzt sich nach Norden fort und folgt in das trockene Flussbett des Hoanib-Flusses – einer linearen Oase mit majestätischen Ana- und Leadwood Bäumen sowie Kameldornakazien. Den Rest des verbleibenden Tages erforschen wir die Gegend auf der Suche nach Elefanten, Löwen, Giraffen, Oryx oder anderen Wildtieren, die saisonal die Quellen dieses ephemeren Flusses nutzen. Am späten Nachmittag verlassen wir das Flussbett und suchen uns eine romantische Stelle für unser Lager, am Fuße der Berge von wo aus man einem herrlichen Blick über das Hoanib-Tal hat.
Übernachtung: freies Campen im Hoanib Flusstal
3. Tag
Wir fahren durch das Flussbett des Hoanib und wenden uns dann nach Norden auf eine weniger bekannte Strecke. Diese führt uns durch raue und majestätische Landschaften zur 3568 km² großen Puros Conservancy. Dieses endlose Gebiet in dem weniger als 300 Himba und Herero Hirten leben, ist eines der Schutzgebiete denen Conservancy Safaris gehört. Hier werden wir die nächsten zwei Tage zu Gast sein. Wir haben eine Auswahl an Aktivitäten, entsprechend den persönlichen Vorlieben und Interessen – Wildtiere oder Menschen oder auch beides. Vielleicht wollen Sie auch auf einen kleinen Dünenhügel klettern oder auf den Sundowner Hill fahren und den herrlichen Blick auf die Wüste genießen.
Den Abend verbringen wir am Lagerfeuer des Puros Campingplatzes, wo vielleicht Elefanten an Ihrem Zelt vorbeiziehen. Sie können sich mit unseren Gastgebern unterhalten, die Ihnen Geschichten von Ihrem Alltag und ihren Artenschutzbemühungen erzählen werden. Es ist eine gute Gelegenheit Insider Informationen über die Probleme und Lösungsansätze eines angewandten Artenschutzes zu erhalten.
Übernachtung Puros Conservancy Camp (halb-festes Zeltcamp)
4. Tag
Wir starten früh am Morgen mit unserem Guide und suchen im Hoarusib Canyon nach Elefanten, Löwen und anderen Tieren. Erleben Sie wie hier Wildtiere neben Haustieren leben und sich das Land teilen. Dies gibt uns ein besseres Verständnis für die Herausforderungen des täglichen Lebens im Puros Schutzgebiet. Schauen Sie beim örtlichen Laden vorbei wo Sie vielleicht auf Michael treffen, einen Lehrer der sich mit uns über die Aufgaben austauscht, eine Schule in einer derart abgelegenen Siedlung zu betreiben. Besuchen Sie die kleinen Geschäfte der Himba Frauen – mitunter ergibt sich die Gelegenheit zu einem kleinen Shopping. Übernachtung Puros Conservancy Camp (halb-festes Zeltcamp)
5. Tag
Wir unternehmen eine landschaftlich reizvolle Fahrt durch den Hoarusib - Fluss, vorbei am Berg „Karonda Namanga“ was soviel bedeutet wie „ Du kannst ihn nicht mit einem Speer erklimmen“ , überqueren die Ausläufer der Etendeka Berge und fahren schließlich hinunter in das ausgetrocknete Flussbett des Khumib-Flusses, in eine Szenerie die an den Wilden Westen erinnert.
Unsere Route führt durch dramatische Landschaften, vorbei an kleinen Himba Siedlungen, wo Sie Ziegen neben Springböcken äsen sehen oder eine Gruppe von Strauße, die hinter friedlich grasen Kühen her stolziert. Wir wollen das wenig bekannte Okonjombo Schutzgebiet erkunden. Unterwegs werden wir unsere Gastgeber treffen und herausfinden, was ansteht wenn wir ankommen.
Übernachtung Busch Camping in Okonjombo
6. Tag
Nach dem Frühstück fahren wir auf einer kleinen Piste durch das Okonjombo Schutzgebiet. Wir lernen etwas über die Rinderzucht Kultur der Himba und die Probleme die diese Menschen hier mit ihrer Umwelt haben. Je nach Jahreszeit können wir beobachten wie Rinder mittels tiefer Brunnen im trockenen Flussbett getränkt werden. Der zerfurchte und holprige Pfad, der schon für sich allein eine Herausforderung darstellt, führt uns durch beeindruckende Landschaften zu den Onjuwa Plains.
Wir durchqueren die „heiligen“ Ebenen, normalerweise durchsetzt mit Haustieren und Springböcken die zufrieden nebeneinander grasen, bis wir das Orupembe Schutzgebiet erreichen. Hier ist unser Anlaufziel für die nächsten 2 Nächte das Etambura Camp, Namibias erstes Camp das ausschließlich den Himbas gehört. Es liegt auf einer Anhöhe und bietet einen atemberaubenden Blick. Entspannen Sie in großzügigen Wohneinheiten, jeweils mit Bad und eigenen Terrasse. Das Camp steht CS Gästen exklusiv zur Verfügung! Übernachtung Etambura Camp
7. Tag
Heute werden wir den felsigen Hartmanns Pass nach Red Drum, einer riesigen Kreuzung inmitten von gar nichts, überqueren. Wir befinden uns nun in der Marienfluss Conservancy – ein weiterer Teilhaber von CS. Betrachten Sie die mysteriösen Feenkreise und erleben Sie das Gefühl von unvergleichliche Weite und Stille. Genießen Sie die Einsamkeit dieser abgelegenen Ebenen, auf denen hin und wieder Strauße, Springböcke oder Giraffen, Zebra und Kudus zu sehen sind. Sofern es die Zeit erlaubt, machen wir eine kleine Pause bei einem der abgelegenen Himba Dörfer, für einen kleinen interkulturellen Austausch.
Die Route führt uns zum beständigen Kunene Fluss, der die nördliche Grenze zwischen Namibia und Angola bildet. Dieser unglaublich wilde Fluss, der sich seinen Weg durch die Wüste gebahnt hat, entspringt im angolanischen Hochland Bié und in den Atlantik mündet, wimmelt von Krokodilen. Er ist die Lebensader für Mensch und Tier in Angola und Namibia.
Früher haben hier auch Elefanten gelegt, bevor sie der Wilderei in den 60iger und 7oiger Jahren zum Opfer gefallen sind. Der Schutz der Elefanten wurde im Hoanib- und Hoarusib- Fluss gesichert. Mit einem ehrgeizigen Elefanten – Korridor Projekt, welches von IRDNC und den Schutzgebieten realisiert und von der BBC finanziert wird, hofft man die großen Grauen wieder in das Kunene Fluss Gebiet zurück zu locken. Wir besuchen die Stromschnellen und suchen nach Vögeln und Krokodilen und begeben uns in das atemberaubende Marienfluss Tal. Man ist überwältigt von der Weite der grasbedeckten Ebenen, die sich bis zu den Otjihipa Bergen erstrecken. Wir schlängeln uns durch felsige Hügel bis wir schließlich nach Etambura via dem Hartmanns Pass, zurückkehren.
Übernachtung Etambura Camp
8. Tag
Zeit für ein gemütliches Frühstück bevor wir eine Hirtensiedlung besuchen. Die Menschen stehen hier erst nach dem Sonnenaufgang auf. Die Himbas sind ein nomadisches Hirtenvolk und je nach Jahreszeit und Regenverlauf müssen wir entweder mit dem Wagen in entlegene Gebiete fahren oder wir treffen das nächste Dorf direkt um die Ecke. Die Menschen die wir treffen werden sind Mitbesitzer von KCS. Unser kultureller Austausch ist somit geprägt von gegenseitigem Respekt. Sie sind ein Gast und kein Tourist .
Unser Übersetzer wird Ihnen beiseite stehen. Sie haben ausreichend Zeit Fragen zu stellen und Einblicke in die Lebensform dieser Menschen zu bekommen. Vergessen Sie nicht, dass unser Leben für Ihre Gastgeber ebenso interessant ist, wie deren Leben für uns. Seien Sie somit auch auf Fragen von der anderen Seite gefasst.
In den Monaten Dezember bis April ernten die Himba Frauen Myrrhe von der Heilpflanze Commiphora wildii, jener Pflanze die durch die biblischen „drei Weisen aus dem Morgenland“ berühmt wurde. Erfahren Sie wie IRDNC, eine lokale Hilfsorganisation die Menschen unterstützt hat und ihnen half, sich ein reguläres Einkommen durch die nachhaltige Ernte und Vermarktung dieses, für internationale Kosmetikfirmen wertvollen Produktes, zu sichern.
Übernachtung Etambura Camp
9. Tag
Nach einem herzhaften Frühstück geht es wieder nach Süden. Dabei durchqueren wir weite, einsame Ebenen. Unterwegs halten wir kurz in Puros, folgen dann dem Verlauf des Gomatum-Flusses und durchqueren die spektakulären Giribis Ebene, deren heller Grasbewuchs an mystische Szenen aus „Herr der Ringe“ erinnert. Wir übernachten im Ganamub Mountain Camp der Sesfontain Conservancy. Das Camp ist an einem Hügel zwischen Granitfelsen angelegt. Tauchen Sie ein in die Geräusche, Gerüche und Düfte einer afrikanischen Nacht und lassen Sie Ihre Gedanken fließen, während Sie dem Lagerfeuer lauschen. Erleben Sie diese Natur im Bewusstsein durch Ihre Anwesenheit einen wesentlichen nachhaltigen Beitrag geleistet zu haben.
Übernachtung Ganamub Mountain Camp
10. Tag
Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir über Sesfontein und vorbei am wildtierreichen Palmwag Konzessionsgebiet zurück nach Wereldsend
Preis pro Person: 3299,- €
Teilnehmer: max. 9
Inklusiv:
Übernachtungen
Alle Mahlzeiten und Snacks
Alkoholische und nicht alkoholische Getränke
Ausflüge wie im Programm
Extra:
Flüge
Transfer von/nach Wereldsend
Unterkunft vor oder nach der Safari
Visa – falls erforderlich
Reiseversicherungen
Trinkgelder und persönliche Ausgaben
Hinweis
Bei der Buchung der Langstreckenflüge, eines Hotels in Windhoek sowie des Transfers im Inland sind wir gerne behilflich.Diese Reise kann auch als Privat Safari für nur 2 Personen durchgeführt werden. Preise hierzu auf Anfrage.
Conservancy Safaris folgen dem Prinzip des nachhaltigen Tourismus und variieren im Ablauf bei jeder Reise. Anstatt an ein eher starres, monotones Konzept gebunden zu sein, begegnen Sie jeden Tag neuen, unterschiedlichen Elementen, die das tägliche Leben der örtlichen Bevölkerung ausmachen oder die bei der aktiven Conservation Arbeit anfallen.
Abreise Termine 2012: 14.03. | 07.07. | 21.08.............pdf Druck ![]()



