Länderinfo : Mazambik

 

 

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beautiful Gorongosa coming back to life

 

Ilha de Mozamique

 

Mosambik

 

Lugenda Park Nord Mosambik

 

Benguerra Island Mosambik

 

einsame Strände im Quirimba Archipel

 

Hauptstadt Maputo, Nationalfeiertag 25. Juni

Allgemeine Hinweise
Mosambik liegt an der Ostküste Afrikas, südlich von Tansania und zeichnet sich durch 2500 km fast unberührten und palmenbestückten Strandes aus.  Das Land erstreckt sich über 800.000 km² und hat somit in etwa die 3-fache Größe Großbritanniens. Die frühere portugiesische Kolonie erhielt 1975 die Unabhängigkeit, nachdem das Land jahreslang unter heftigen Kämpfen gelitten hat. Mittlerweile ist  Mosambik  wieder verstärkt zu touristischem Interesse gelangt, vor allem da das Land neben den Stränden, Korallenriffen und schützenswerten Mangrovensümpfen auch eine reiche Kultur zu bieten hat. Vasco de Gama erreichte Mosambik 1498 auf seinem Weg nach Indien. Später bildeten die Portugiesen die ersten Handelszentren wie die Ilha de Mocambique, einem Ausgangspunkt für Gold, später Elfenbein und vor allem Sklavenhandel.  Später wurde die Landwirtschaft zur Haupteinnahmequelle, allerdings nur für den weißen Teil der Bevölkerung. Unruhen und Freiheitsbewegungen waren die Folge. Es folgte ein langer, schwerer  Bürgerkrieg, der ein Land zurücklies, welches stark zerstört und in weiten Teilen mit Landminen durchsetzt war.  Mittlerweile ist die politische Situation stabil, die Landminen sind entfernt und Mosambik blickt in eine hoffnungsvolle Zukunft.
Im Norden  grenzt das Land an Tansania im Süden an Südafrika und Swaziland, im Westen an Malawi, Sambia und Simbabwe. Die Hauptstadt Maputo im Süden des Landes ist eine pulsierende Großstadt mit fast europäischem Flair.  Ausgangspunkt für die Inseln im  Bazaruto Archipel  ist Vilanculos, ca. 920 km nördlich von Maputo.Der nördliche Teil um das Quirimba Archipel wird von Pemba aus angesteuert.
Die Zeitzone in Mazambik beträgt MEZ +1 (UTC +2 Std.)

Klima
Die Küste zeichnet sich durch ein tropisches bis subtropisches Klima aus, während das Landesinnere kühler  und milder ist.  Im Allgemeinen dauert die kühlere Trockenzeit von April bis September. Die heiße und feuchte Regenzeit setzt im Süden im Dezember ein, im Norden bereits im Oktober und dauert bis ca. März.  Im Norden muss  dabei mit tropischen Zyklonen gerechnet werden.
Die Temperaturen bewegen sich zwischen 22 ° C (Juni/Juli) bis 32 ° C (Dez./Jan).  Die beste Reisezeit ist somit zwischen April bis Oktober.

Bevölkerung
Mazambik hat in etwa 20 Millionen Einwohner wovon die Mehrheit im Küstenstreifen oder in Maputo lebt.  Landwirtschaft und Fischerei sind immer noch die wichtigsten Arbeitgeber neben dem Tourismus, dem eine wachsende Bedeutung zukommt. Dabei  ist die Bevölkerung sehr jung und zeichnet sich durch eine kurze Lebenserwartung aus. Männer und Frauen werden durchschnittlich nur um die 40 Jahre. Mangelernährung sorgt für eine große Kindersterblichkeit und  HIV belastet die mittleren Altersstufen.
Die Mehrheit ist den traditionellen Religionsformen verschrieben, die übrigen verteilen sich auf Christen und  Muslime. Die offizielle Amtssprache ist portugiesisch. Daneben spricht man Englisch sowie verschiedene afrikanische Sprachen.

Nationalparks und Natur
Wer nach Mazambik reist sucht in erster Linie marine Archipele. Das Bazaruto Archipel vor Vilanculos umfasst 5 Inseln, darunter Bazaruto und Benguerra Island. Im Norden sind es die Quirimbas mit 32 Koralleninseln, darunter Ibo Island und Matemo. Die tropischen Inseln sind umgeben von kristallklarem Wasser und schneeweißem Sandstrand.  Die Korallenriffe machen Mazambik zu einem Zentrum für Tiefseetaucher aber auch für Schnorchelfans.  Das marine Leben ist äußerst vielfältig und umfasst unter anderem Meeresschildkröten, Seekühe, Delphine, diverse Arten von Korallenfischen, Mantas und  Riffhaie.  Die Wassertemperatur liegt zwischen 30°C im Sommer und 21 °C im Winter. Das Riff hat eine Tiefe von 10 bis 40m und eine extrem gute Sicht.
Zu bestimmten Zeiten sind vor der Nordküste Mazambiks Wale zu beobachten.
Der unbekannte Quirimbas National Park beherbergt Elefanten, Leoparden, Löwen, Büffel und ein fantastisches Vogelleben und erlaubt somit eine Verbindung von Big Game mit mariner Tierwelt.

Die Mazambikanischen Nationalparks erleben ein Aufblühen durch konstante Wiedereingliederungsprogramme. Lohnenswert ist hierbei der Besuch des Gorongosa Parks und des Niassa Nationalparks im Norden des Landes.

Kleidung, Strom, Telefon
Empfehlenswert ist leichte zweckmäßige Kleidung in gedeckten Farben.  Langärmelige Hemden und lange Hosen aus hellem Stoff schützen am Abend vor Mückenstichen. Ein warmer Pullover oder eine Jacke sollte vor allem im Juni/Juli nicht fehlen, ebenso wenig wie ein Hut und eine gute Sonnenbrille mit UV Schutz.
Am Strand und in den Resorts ist einfache Strandkleidung ausreichend. Für den Besuch kultureller Städten oder auch Dörfer sollte jedoch auf kniebedeckende Kleidung bei Frauen und keine kurzen Hosen bei Männern geachtet werden.
Nehmen Sie auf alle Fälle einen Adapter mit. Die Spannung entspricht zwar europäischen Werten 200-220V, jedoch haben die Stecker ein 3-poliges System, ähnlich dem in Großbritannien.
Die Ländervorwahl für Mazambik ist 00258.

Mitzubrngen
Sie sollten grundsätzlich mit „weichem“ und widerstandsfähigem Gepäck reisen, da dieses in kleinen Flugzeugen oder den Transferfahrzeugen besser verstaut werden kann.  Die Kleidung sollte in erster Linie bequem und zweckdienlich sein. Ein Hut, eine gute Sonnenbrille, Sonnenschutzmittel mit hohem UV Schutz Faktor, Feuchtigkeitscreme und Lippenbalsam sollten im Gepäck nicht fehlen. Denken Sie auch an ein geeignetes Insektenschutzmittel, Antihistamintabletten  oder  -creme sowie Ihre persönlich benötigten Medikamente in ausreichender Menge.
Träger von Kontaktlinsen oder Brillen sollte eine Ersatzbrille mitführen.
Die Landeswährung ist der Metical, wobei in den Unterkünften meist in US$ oder mit Kreditkarte gezahlt werden kann.  Reiseschecks können nicht eingelöst werden, sodass ausreichend Bargeld mitgeführt werden sollte.

Gesundheit
Grundsätzlich ist zur Einreise nach Mazambik keine Impfung vorgeschrieben. Wir empfehlen aber ausreichenden und gültigen Schutz  gegen Tetanus, Polio und Diphtherie sowie Hepatitis A sowie ggf. auch gegen Tollwut sollten Sie beabsichtigen Dörfer zu besuchen. Eine Gelbfieberimpfung sollte vorliegen. Dies kann mitunter gefordert werden, wenn in Nachbarländer ein- oder ausreisen!
 Auf jeden Fall sollten Sie sich bei Ihrem zuständigen Gesundheitsamt über die aktuellen WHO Einstufungen informieren.
Mazambik ist wie die Nachbarländer  ein starkes Malariagebiet. Neben vorbeugenden Maßnahmen wie das Tragen schützender Kleidung am Abend und das Verwenden von Mitteln zur Insektenabwehr wird eine ausreichende Prophylaxe dringend empfohlen.  Präparate zur Behandlung sollten auf jeden Fall mitgeführt werden. Bei Anzeichen von Fieber und/oder grippeähnlichen Symptomen informieren Sie Ihren Führer vor Ort um ggf. sofort einen Bluttest beim nächsten Arzt machen zu lassen.
Die hygienische Situation im Land ist durchaus noch bedenklich. Es ist unbedingt darauf zu achten nur Wasser aus verschlossenen Flaschen oder abgekochtes Wasser zu trinken. Lebensmittel sollten durchgekocht sein. Eier sollten nur gekocht oder als Spiegelei, von beiden Seiten angebraten verzehrt werden.Eine medizinische Grundversorgung ist in den Großstädten  zwar gegeben, aber nicht mit europäischem Standard zu vergleichen. Sie sollten deshalb unbedingt vorab mit Ihrer Krankenversicherung klären, ob eine Auslandsdeckung gegeben ist und ggf. eine Reisekrankenversicherung mit Rückholservice ( Ambulanzflug ) im Notfall abschließen.
Eine ausführliche Beratung bei Ihrem Arzt oder Gesundheitsamt ist vor Ausreise zu empfehlen, vor allem wenn Sie bereits medizinisch betreut werden.
Für Notfälle sollten Sie Ihre Blutgruppenzugehörigkeit kennen u. die Kontaktnummern Ihrer Versicherung einer 2. Person gegeben haben.

Sicherheit
Zur Frage der Sicherheit wird auf die immer neu aktualisierte Informationsseite des Auswärtigen Amtes hingewiesen. (www.auswaertiges-amt.de) Grundsätzlich gilt wie überall in Afrika eine hohe Wachsamkeit, das Meiden einsamer Straßen und Ecken nach Einbruch der Dunkelheit in den Städten. Sie sollten ferne keine großen Wertsachen mitbringen und keinen teuren Schmuck oder viel Geld bei sich tragen.In den Städten besteht immer noch ein relativ großes Gewaltpotential sowie im Landesinneren ein Minenrisiko.  Fahrten während der Nacht sollten unterbleiben, zumal auch wegen der schlechten Straßenzustände und fehlender Beleuchtung ein sehr hohes Unfallrisiko besteht.

Einreise
Deutsche Urlauber benötigen ein Visum, das man über die Botschaft in Berlin erhalten kann.Das Visum kann auch bei Einreise über einen internationalen Flughafen  (z.B. Maputo aber auch Pemba) ausgestellt werden, muss dort aber in bar bezahlt werden. Gegebenenfalls ist hier mit großen Wartezeiten zu rechnen.   Der Pass muss mindestens über ein freies Blatt (2 Seiten) verfügen und noch 6 Monate nach Ausreise gültig sein.

Fotos
Bitte seien Sie sensibel beim Fotografieren der Bevölkerung. Im Zweifelsfall fragen Sie zuerst immer ihren Guide, Fahrer, den Lodge Manager oder die Dorfbevölkerung.
Das Fotografieren von öffentlichen Gebäuden und Teile des Flughafens  ist mitunter verboten. Auch hier sollte in Zweifelsfragen eine offizielle Person befragt werden. Es kann ansonsten leicht zu erheblichen Schwierigkeiten kommen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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