Allgemeine Geschäftsbedingungen

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​1. Allgemeine Bedingungen
Die allgemeinen Geschäftsbedingungen sind Grundlage und Bestandteil des Vermittlungs- oder Reisevertrages. Die folgenden Bedingungen sind Inhalt des Reisevertrages der zwischen Ihnen und Daktari Travel, nachstehend RV genannt, zustande kommen. Mit sämtlichen lokalen Leistungsträgern in den jeweiligen Zielgebieten, werden in Ihrem Auftrag getrennte Verträge auf die jeweils gewünschte Leistung abgeschlossen.
Bei den Partneragenturen handelt es sich um sorgfältig ausgewählte, im Land registrierte Unternehmen. Mit der Anmeldung zu einer Reise oder dem Auftrag zu einer Leistung werden die allgemeinen Geschäftsbedingungen, wie hier aufgeführt, verbindlich anerkannt. Werden Leistungen anderer Reiseveranstalter, Versicherungsträger oder Luftfahrtgesellschaften mit Sitz in Deutschland in Anspruch genommen, kommt nur ein reiner Vermittlungsvertrag zustande. Für einzelne Angebote können dabei abweichende Reise-, Beförderungs- und Geschäftsbedingungen gelten. Soweit solche wirksam vereinbart sind, gelten nur diese und nicht die nachfolgenden Bestimmungen.

Sämtliche vom RV angebotenen Reisen zeichnen sich durch einen besonderen Abenteuercharakter und teilweise Expeditionsstil aus, die zum Teil in abgelegene und touristisch unerschlossene Zielgebiete führen. Es können sich deshalb trotz sorgfältiger Planung mitunter Einschränkungen hinsichtlich des Komforts bei der Unterkunft, sowie bei der Verpflegung und dem Transport ergeben. Aus gleichem Grund kann es vorkommen, dass kurzfristige Änderungen oder Abweichungen im Reiseablauf, die nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, notwendig werden. Bei Aufenthalten in Buschcamps sowie bei Aktivitäten in Nationalparks, sind hinsichtlich der persönlichen Sicherheit die Anweisungen des jeweiligen Betreuungspersonals und der örtlichen Führer zu befolgen.

2. Buchung
Der Reisevertrag kommt nach Eingang der Anmeldung zustande. Diese kann mündlich, schriftlich, per Fax oder per E-Mail sowie mit Unterzeichnung des Anmeldeformulars erfolgen.
Mit der Anmeldung erkennt der Reisende die Buchungsgrundlagen (individuelles Angebot) verbindlich an. Bei längerfristigen Reisen, die zum Beispiel erst im nächsten Jahr stattfinden, wird eine schriftliche Buchungsbestätigung ausgehändigt. Ansonsten erfolgt die Buchungsbestätigung mit der Rechnung. Weicht der Inhalt der Buchungsbestätigung mehr als nur geringfügig vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot des RV vor, an das dieser für die Dauer von 10 Tagen ab Datum der Buchungsbestätigung gebunden ist. Der Vertrag kommt auf der Grundlage des neuen Angebotes zustande, wenn der Reisende innerhalb dieser Bindungsfrist das Angebot annimmt. Bei der Anmeldung mehrerer Reisenden durch einen Teilnehmer hat der Anmeldende für die Verpflichtung aller mit angemeldeten Personen ein zu stehen.

3. Zahlung
Nach Erhalt der schriftlichen Bestätigung/Rechnung und Aushändigung des Sicherungsscheines gemäß § 651 K BGB ist eine Anzahlung innerhalb von 10 Tagen zu leisten. Sie beträgt in der Regel 20 %, in Einzelfällen wenn dies die Bedingungen des Leistungsträgern im Zielgebiet notwendig macht, auch bis zu 25 % des Reisepreises. Nur nach erfolgter Anzahlung gilt die Reise als fest gebucht. Der Restbetrag wird – wenn nicht in der Rechnung anders ausgewiesen – spätestens vier Wochen vor Reiseantritt fällig. Nach Eingang der vollständigen Zahlung werden die restlichen Reiseunterlagen postalisch oder nach Absprache elektronisch versandt. Nur nach erfolgter Anzahlung gilt die Reise als fest gebucht. Erfolgt innerhalb von 10 Tagen nach Rechnungszugang keine Zahlung, kann er RV vom Vertrag zurücktreten. Er ist berechtigt, den Reisenden mit den Rücktrittskosten zu belasten bzw. anfallende Stornogebühren bei bereits erfolgter Anzahlung einzubehalten.
In der Regel erfolgt vorab ein schriftliches Mahnverfahren. In Fällen von kurzfristigen Buchungen oder wenn z.B. bei Flugleistungen ein sofortiges Ausstellen von Tickets notwendig ist, erfolgt dies erst nach Zahlungseingang oder Nachweis der Überweisung. In diesen Fällen wird der Kunde über die Notwednigkeit der sofortigen Zahlung vorab informiert.

3.2. Zahlungsmodalitäten
Die Zahlung ist zum in der Rechnung ausgewiesenen Fälligkeitstermin zu entrichten und kann per Banküberweisung oder per Kreditkarte (Mastercard, Visa) erfolgen. Bei Überweisungen gilt der Eingang auf dem Konto des RV gilt Zahlungseingang. Die Zahlung kann, wenn es auf der Rechnung so ausgewiesen ist, entweder in Euro oder in USD erfolgen. Wenn der RV die Möglichkeit der Kreditkartenzahlung einräumt, wird der Kunde über die bevorstehende Abbuchung per E-Mail vorab informiert. Die personenbezogenen Daten, die für die Abrechnung zur Verfügung gestellt werden müssen, wie Kreditkartennummer, können telefonisch oder per Fax übermittelt werden. Die Übermittlung gilt als Zustimmung zur Abbuchung. Sie werden vom RV nicht elektronisch gespeichert. Für Zahlungen mit der Kreditkarte wird ein kostendeckendes Transaktionsentgelt von max. 2 % berechnet. Wird die Kreditkarte zur direkten Zahlung bei Drittanbietern, wie Versicherungen oder Fluggesellschaften genutzt, gelten deren Geschäftsbedingungen. Hierbei können ggf. Transaktionskosten entfallen. Hierüber wird der Kunde rechtzeitig informiert.

4. Leistungs- und Preisänderungen
Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus den Beschreibungen in der Ausschreibung oder dem persönlichen Angebot und aus der hierauf Bezug nehmende Buchungsbestätigung. Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen von dem vereinbarten Reisevertrag, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und die vom RV nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind gestattet, soweit die Änderungen und Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen. Eine Leistungsänderung liegt nicht vor, wenn es sich nur um eine Umstellung einzelner Tagung vom geplanten Reiseablauf handelt, die Inhalte und Leistungen für sich jedoch gleich bleiben oder durch gleichwertige ersetzt wurde. Sollten gebuchte Einzelzimmer vor Ort einmal nicht zur Verfügung stehen, wird der entsprechende Zuschlag unter Ausschluss weitergehender Ansprüche erstattet.
Der RV ist verpflichtet, den Kunden über Leistungsänderungen oder – Abweichungen unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Gegebenenfalls wird ein kostenloser Rücktritt oder eine Umbuchung angeboten.
Innerhalb der Zielgebiete kann es vorkommen, dass aus triftigen Gründen die im Programm vorgesehene Transportart geändert werden muss und so zum Beispiel Flüge durch Pkw oder umgekehrt ersetzt werden. Es ist dem RV dann gestattet aus triftigen Gründen die Reihenfolge einer Reise oder die Wahl des Transportmittels ohne Vorankündigung zu ändern. Bei Linienflügen liegen die Gestaltung des Flugplanes und seine Einhaltung im Wesentlichen im Verantwortungsbereich der Fluggesellschaft. Kurzfristige Änderungen der Flugzeiten, der Streckenführung und des Fluggerätes sind daher nicht auszuschließen. Wir behalten uns Ablaufänderungen, die hierdurch bedingt sind und außerhalb unserer Einflussnahme stehen, ausdrücklich vor.

Der RV ist bemüht Preisangaben einzuhalten. Er behält sich jedoch vor, die ausgeschriebenen und mit der Buchung bestätigten Reisekosten im Falle von unvorhersehbaren Erhöhung von Beförderungskosten oder Abgaben für bestimmten Leistungen, wie z.B. Flughafengebühren, Kerosinzuschläge, neue Steuern, Parkgebühren in jenem Umfang zu ändern, wie sich diese Erhöhungen pro Person bzw. pro Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt. Ebenso kann der RV bei wesentlichen Schwankungen der Wechselkurse eine Nachbelastung fordern. Dies gilt sofern, wenn zwischen Vertragsabschluss und dem vereinbarten Reisetermin mehr als drei Monate liegen. Im Falle einer nachträglichen Änderung des Reisepreises oder eine Änderung der wesentlichen Reiseleistung hat der RV den Reisenden unverzüglich, jedoch spätestens 21 Tage vor Reiseantritt, davon in Kenntnis zu setzen. Ab dem 20. Tag vor Reisebeginn gilt die 20 Tage Ausschlussfirst und der Reisepreis bleibt bindend bestehen.
Bei Preiserhöhungen von mehr als 5 % oder bei erheblicher Änderung einer Reiseleistung ist der Reisende berechtigt, ohne Gebühren vom Reisevertrag zurückzutreten oder die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen Reise zu verlangen, wenn der RV in der Lage ist, eine solche ohne Mehrpreis aus dem Angebot anzubieten. Der Reisende hat diese Rechte unverzüglich nach der Erklärung des RV über die Preiserhöhung bzw. Änderung der Leistung diesem gegenüber geltend zu machen.

5. Rücktritt
5.1. Rücktritt durch den Reiseteilnehmer
Der Reisende kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Maßgeblich für das Datum ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim RV. Eine schriftliche Form der Stornierung wird empfohlen.
Dem RV steht in jedem Fall des Rücktritts oder bei Nichtantreten einer gebuchten Reise, für seine getroffenen Reisevorkehrungen und seine Aufwendungen Ersatz in Form von Stornogebühren zu. Der Ersatzanspruch ist unter Berücksichtigung gewöhnlich ersparter Aufwendungen und möglichen anderweitigen Verwendungen pauschaliert. Bei Einzelleistungen und bei individuellen Privatreisen kann der RV in der jeweiligen Rechnung Abweichungen von der genannten Kostenpauschale machen. Gegebenenfalls können bei mehreren Einzelleistungen wie z.B. Flug und Unterkunft, unterschiedliche Stornogebühren anfallen, die einzeln berechnet und in der Rechnung getrennt ausgewiesen werden. Bei reinen Flugtickets werden die Stornogebühren der jeweiligen Fluggesellschaften zu Grunde gelegt. Diese fallen, wenn nicht ausdrücklich anders angegeben, erst ab Ausstellungsdatum der Flugtickets an.

Rücktrittsgebühren in Prozent bei Safaris und Pauschalreisen
Bis 60 Tage vor Beginn der Reise 25 %.
61 – 30 Tage vor Beginn der Reise 50 %.
29 – 14 Tage vor Beginn der Reise 75 %.
Bei späterem Rücktritt oder Nichtantritt der Reise 98 %.

Gegen die genannten Rücktrittsentschädigungen (Stornokosten) kann sich der Reisende durch eine Reiserücktrittskostenversicherung versichern. Der RV empfiehlt den Abschluss einer solchen Versicherung, falls diese nicht im Reisepreis eingeschlossen ist. Werden auf Wunsch des Kunden nach der Buchung der Reise Änderungen hinsichtlich des Reisetermins, Reiseziels, Unterkunft oder Beförderungsart vorgenommen, kann eine Umbuchungsgebühr von 35,-bis -45,- Euro pro Reiseteilnehmer erhoben werden. Bei individuellen Reiseangeboten, bei denen eine Änderung einen erheblichen Mehraufwand verursacht, kann die  Umbuchungsgebühr bis zu 200,- € betragen. Die Sätze beinhalten nicht eventuelle Mehrkosten durch andere Buchungsklassen bei Flugtickets, höhere Preisstufen und Saisonzuschläge sowie anfallende Stornogebühren und Mehrkosten der Leistungsträger.
Der Kunde kann vor Reisebeginn eine Ersatzperson nennen. Hierbei entstehende Kosten z.B. durch Neubuchung eines Linienfluges gehen zu Lasten des Kunden.

5.2 Rücktritt seitens des RV
Bei Nichterreichen einer, in der Reiseausschreibung konkret genannten Mindestteilnehmerzahl, kann der RV bis acht Wochen vor Reiseantritt vom Reisevertrag zurücktreten. Die Kunden werden unverzüglich nach Eintritt der Voraussetzung über die Nichtdurchführung der Reise hiervon in Kenntnis gesetzt. Der Reiseteilnehmer erhält eventuell geleistete Anzahlungen unverzüglich zurückerstattet. Der RV kann den Vertrag nach Reisebeginn kündigen, wenn der Reisende die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung durch den Veranstalter nachteilig stört oder wenn er sich in solchem Maß vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Kündigt der RV, so behält er den Anspruch auf den Gesamtpreis; der RV muss sich jedoch den Wert ersparter Aufwendungen sowie diejenigen Vorteile anrechnen lassen, die er aus einer anderweitigen Verwendung der Reiseleistung erlangt, einschließlich der ihr eventuell von den Leistungsträgern gutgeschriebener Beträge. Die örtlichen Bevollmächtigten der RV sind in diesen Fällen bevollmächtigt die Rechte der RV wahrzunehmen.

5.3 Höhere Gewalt
Wird die Reise infolge nicht vorhersehbarer und außerhalb unseres Einflussbereiches liegender Umstände wie z.B. Krieg, innere Unruhe, Streik, Naturkatastrophen, Epidemien, hoheitlicher Anordnungen etc.) erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so können beide Parteien vom Vertrag zurücktreten. Dies trifft auch zu, wenn die Reise bereits angetreten wurde und abgebrochen werden muss. Der RV ist jedem Fall berechtigt, für bereits erbrachte Leistungen oder für zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Leistungen eine Entschädigung zu verlangen, die sich nach Ziffer 5.1 orientiert.

6. Nicht in Anspruch genommene Leistungen
Nimmt der Reisende einzelne Reiseleistungen infolge vorzeitiger Rückreise wegen Krankheit oder aus anderen, nicht vom RV zu vertretenden Gründen nicht in Anspruch, so besteht kein Anspruch des Reisenden auf anteilige Rückerstattung. Der RV bezahlt an den Reisenden jedoch ersparte Aufwendungen zurück, soweit sie von den einzelnen Leistungsträgern tatsächlich an den RV zurückerstattet worden sind. Der RV empfiehlt deshalb dringend den Abschluss einer Reiseabbruchversicherung.

7. Versicherungen
Für den Fall des Ausfalls von Reiseleistungen infolge von Zahlungsunfähigkeit des RV ist der Reisende durch eine Insolvenzversicherung des RV abgesichert. Diese wird durch Abgabe eines entsprechenden Sicherungsscheines dokumentiert, der mit der Buchungsbestätigung/Rechnung ausgehändigt wird.
Reiserücktrittskosten sowie Reiseabbruchversicherung sind in der Regel im Reisepreis nicht enthalten und werden dringend empfohlen. Bei den vom RV durchgeführten Reisen mit Erlebnis- und Abenteuercharakter wird weiterhin dringend empfohlen, eine Auslandskrankenversicherung mit Krankenrücktransport abzuschließen.
Ein Abschluss von Reiseversicherungen liegt ausnahmslos in der Verantwortung des Reisenden. Der RV weist auf die entsprechenden Versicherungen hin und bietet im Auftrag den Abschluss als Dienstleistung an. Vertragspartner sind jedoch der Reisende und die Versicherungsgesellschaft.
Wenn ein Versicherungsfall eintritt, ist dies direkt der jeweiligen Versicherung unverzüglich zu melden. Der RV ist mit der Schadensregulierung und der Weiterleitung nicht befasst. Bei Reisegepäckverlust oder – Beschädigung ist dies unverzüglich dem Beförderungsunternehmen anzuzeigen. Das Beförderungsunternehmen ist zur Ausstellung einer schriftlichen Bestätigung verpflichtet. Ohne Anzeige besteht die Gefahr eines Anspruchsverlustes.

8. Pass-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen
Der Reiseteilnehmer wird auf Pass-, Visa- und Gesundheitsbestimmungen hingewiesen. Er ist für die Einhaltung der Vorschriften selbst verantwortlich. Alle Nachteile, die durch Nichtbeachten dieser Vorschriften entstehen, gegen zu seinen Lasten. Die Informationen seitens des RV zu Einreisebestimmungen für das jeweilige Reiseland beziehen sich ausschließlich auf deutsche Staatsbürger und sind lediglich Hinweise. Der Reisende hat sich persönlich beim Auswärtigen Amt, den jeweiligen Botschaften, beim Gesundheitsamt oder Hygieneinstitut kundig zu machen und für eine rechtzeitige Visabeschaffung zu sorgen.

9. Haftung
Der RV haftet im Rahmen der Sorgfaltspflicht für eine gewissenhafte Reisevorbereitung und sorgfältige Auswahl und Überwachung der Leistungsträger sowie die Richtigkeit der im Angebot vertraglich vereinbarten Leistungen, sofern der Reisende nicht gemäß Ziffer 4 von einem Änderungsangebot in Kenntnis gesetzt wurde.

10. Beschränkung der Haftung
10.1

Bei Reisen mit besonderen Risiken, wie Abenteuer- und Erlebnisreisen, haftet der Veranstalter nicht für Folgen, die sich im Zuge des Eintritts dieser Risiken ergeben. Dies gilt insbesondere für die Teilnahme an Aktivitäten, die mit besonderen Risiken verbunden sind wie z.B. Buschwanderungen im Nationalpark, Kanu-Fahrten, Tauchen, Schnorcheln, Bergsteigen, Wildwasserfahrten, Bunge Springen, Kamelritte, Microlight Flügen u. ähnliches. Die Beteiligung hierbei erfolgt auf eigene Gefahr! Es wird ferner keine Haftung für Personen- und Sachschäden sowie Diebstähle beim Besuch entlegener Gebiete, Stämme und damit erhöhter Risiken, übernommen. Bei Reisen in außereuropäische Länder mit überwiegend schlechter Infrastruktur, schlechten Straßenverhältnissen und mangelhafter Gesundheitshygiene und -Versorgung übernimmt der RV keine Haftung für Ausfälle und Schäden durch lokale Transportmittel oder Erkrankungen.
Der RV haftet nicht für Schäden des Reisenden, die vom Reiseveranstalter weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wurden oder die allein wegen des Verschuldens eines Leistungsträgers verursacht wurde.
10.2
Der RV haftet nicht für Leistungen die als Fremdleistungen lediglich vermittelt werden und die als solche ausdrücklich gekennzeichnet sind. Der jeweilige Leistungsträger oder andere Veranstalter haftet für die erbrachten Leistungen in eigener Verantwortung. Er wird in der Buchungsbestätigung/Rechnung oder auf den jeweiligen Gutscheinen namentlich kenntlich gemacht.
10.3
Kommt dem Reiseveranstalter die Stellung eines vertraglichen Luftfrachtführers zu, so regelt sich die Haftung nach den Bestimmungen des Luftverkehrsgesetzes in Verbindung mit dem internationalen Abkommen von Warschau, den Haag, Guadalajara und der Montrealer Vereinbarung. Diese Abkommen beschränken in der Regel die Haftung des Luftfrachtführers für Tod oder Körperverletzung sowie für Verluste oder Beschädigung von Gepäck.
10.4.
Die Haftung des RV ist ausgeschlossen, soweit aufgrund gesetzlicher Vorschriften, die auf die von einem Leistungsträger oder Durchführungsgehilfen zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, dessen Haftung ebenfalls ausgeschlossen oder beschränkt ist.
10.5.
Der RV haftet nicht für Schäden an Mietfahrzeugen und Unfällen mit diesen. Bei der Anmietung eines Fahrzeuges kommt der Vertrag direkt zwischen den Fahrzeugvermieter und dem Reisenden zustande. Eventuelle Ansprüche des Vermieters gehen direkt an den Kunden.
10.6.
Für alle gegen den RV gerichtete Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit beruhen, haftet der RV bei Sachschäden bis maximal 4.000,00 Euro, übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungssumme gilt jeweils je Reisendem und Reise.

11. Ausschluss von Ansprüchen und Verjährung
11.1
Ansprüche an den RV wegen nicht vertragsgemäßer Erbringung von Leistungen kann der Reisende nur innerhalb von vier Wochen nach vertraglich vorgesehener Beendigung der Reise geltend machen. Nach Ablauf der Frist kann der Reisende Ansprüche nur dann geltend machen, wenn er ohne Verschulden an der Einhaltung der Frist verhindert worden ist. Die Ansprüche sollen in schriftlicher Form geltend gemacht werden. Die Ansprüche nach den §§ 651 c bis 651 f BGB verjähren in einem Jahr. Die Verjährung beginnt mit dem Tag, an dem die Reise dem Vertrag nach enden sollte.
11.2
Eine Abtretung jeder Ansprüche des Reisenden aus Anlass der Reise, gleich aus welchem Rechtsgrund, an Dritte, auch an Ehegatten, ist ausgeschlossen. Ebenso ist ausgeschlossen deren rechtliche Geltendmachung im eigenen Namen.
12. Mitwirkungspflicht
Der Reisende ist verpflichtet seine Beanstandungen unverzüglich vor Ort sowie dem RV in Deutschland zur Kenntnis zu geben. Er ist ferner verpflichtet, bei der Beseitigung von aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen mitzuwirken und eventuelle Schäden zu minimieren. Zunächst muss die Gelegenheit der Abhilfe geschaffen werden um eventuelle Ansprüche geltend zu machen.
13. Datensicherung
Die zur Verfügung gestellten Daten werden im Rahmen der Zweckbestimmung des Vertrages und soweit es für die Durchführung der vertraglichen Leistungen notwendig ist, EDV-mäßig verarbeitet, genutzt und gespeichert sowie im Fall der Hinterlegung von Daten bei Flugbuchungen, weitergeleitet. Personenbezogene Daten werden entsprechend dem Bundesdatenschutzgesetz geschützt.
14. Gerichtsstand
Der Reisende kann den RV nur an dessen Sitz verklagen.
Auf das gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen dem RV und dem Reisenden, die keinen allgemeinen Wohn- und Geschäftssitz in Deutschland haben, findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung.
15. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen unwirksam sein oder werden, behalten die übrigen Bedingungen in ihrem Wortlaut Gültigkeit und die Wirksamkeit des Reisevertrages bleibt hiervon unberührt.
16. Hinweis
Bei Reiseverträgen wie Buchungen von Pauschalreisen hat der Reisende kein Widerrufsrecht. Es gelten vielmehr die Stornierung- bzw. Rücktrittsvorschriften.

Online-Streitbeilegung gemäß Art. 14 Abs. 1 ODR-VO: Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit, die Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/ finden. Ab Februar 2017 tirtt zudem eine Neuerung in Kraft, wonach der Veranstalter auf eine Verbraucherschlichtungsstelle hinweisen muss. Da es derzeit eine derartige Schlichtungsstelle für Paulschalreisen nicht gibt, nimmt Daktari Travel auch nicht an einem Verbraucherstreitbeilegungsverfahren teil. Auch ist Daktari Travel derzeit nicht aufgrund von Rechtsvorschriften zur Teinahme  verpflichtet.

IMPRESSUM
Firmenname Daktari Travel GmbH
Anschrift In der Maienkammer 19 a
50735 Köln
Kontakt Tel: 0221 – 9712079
Fax: 0221 – 9712071
E-Mail: info@daktaritravel.de
Handelsregister Köln HRB 55820
Geschäftsführung Dr. Claudia Behlert

Stand: 02.05.2016