Conservation



Daktari Tours ist aktiv am Artenschutz in Sambia beteiligt.
Ein wichtiger Aspekt der Safari Agentur ist, den Tourismus als unerlässlichen Faktor zum Erhalt der sambischen Tierwelt mit zu entwickeln.
In Deutschland wurde der Verein Communities for Conservation Society Cologne . ins Leben gerufen, der sich den Erhalt des Luambe National Parks, im Nordosten Sambias zum Ziel gesetzt hat.
Einer der Gründer des Vereins ist der Tierarzt und Kurator für Elefanten des Zoologischen Garten Köln, Dr. O. Behlert sowie weitere Freunde und Kollegen.
Sambia hat offiziell 19 National Parks, womit ungefähr 7,9% des Landes unter Naturschutz stehen. Allerdings fehlt zum Teil das Geld um alle Parks zu managen.
Seit Januar 2000 ist der offizielle Träger dieser Aufgabe ZAWA, die sambische Artenschutz Behörde.
Verschiedene Gründe haben dazu geführt, dass der ursprünglich reiche Wildtierbestand des Landes immer mehr dezimiert wurde. Sambia, vor allem das Luangwatal waren in der Vergangenheit berühmt für ihre hohe Elefantendichte und Nashörner waren so zahlreich, dass sie die übrige Großwildjagd beeinträchtigten.
Die biologische Vielfalt vergangener Zeiten ist nicht nur merklich reduziert sondern auch weiterhin erheblichen Belastungen unterworfen. Hierzu zählen vor allen Dingen die Konfrontation Mensch - Tier mit der Folge einer Einengung der Lebensräume, die Wilderei sowie vor allem auch das sogenannte "Bush-meat".
Unter anderem hat auch die unkontrollierte Jagd auf eine Spezies schwerwiegende Folgen für eine andere Art in der Nahrungskette. Fehlen bestimmte Raub- oder Beutetiere, führt der resultierende Überbesatz mit einer Art zu verstärkter Nutzung eines Pflanzentyps und dadurch zu negativen Auswirkungen auf das Biotop. Artenschutz bedeutet deshalb immer auch richtiges Parkmanagement und Erhalt eines funktionierenden Ökosystems.
Die Kenntnis über die Bodenqualität, den Pflanzenbewuchs, Niederschläge, etc. sind deshalb genauso wichtig wie das Wissen über die tatsächlich vorhandenen Arten und deren Dichte.
Wilderei ist immer noch das wesentlichste Element, das verantwortlich für den Rückgang an Tierarten und -zahlen ist. Der immer knapper werdende Lebensraum der Wildtiere, die durchsteigende landwirtschaftliche Nutzung in immer kleinere Enklaven zurückgedrängt werden, wird hier erst einmal außer Acht gelassen.
Ein funktionierendes Artenschutzprojekt muss vor allem auch die Einbindung der örtlichen Bevölkerung umfassen. Nur wenn auch von dieser Seite die Notwendigkeit zum Artenschutz gesehen wird und der Tourismus eine nachhaltige positive Entwicklung mit sich bringt, kann ein Projekt langfristig erfolgreich sein.
Dafür ist es notwendig, Kenntnisse über die Ursachen der Wilderei in diesem speziellen Gebiet zu haben. Kennt man den Grund, lassen sich Strategien zum Gegensteuern entwickeln.
Zum Schutz und Erhalt der Tierbestände und deren Lebensräume gibt es in Sambia regionale, private Artenschutzprojekte, so zum Beispiel den Kasanka Trust, die Conservation Lower Zambezi und ein Engagement der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft im North Luangwa National Park. Der Luangwa Wilderness e.V. unterstützt den Luambe National Park und ist direkt in dessen Management involviert.
Dabei werden zunächst folgende Aufgaben in Angriff genommen:
1. Deutliche Reduzierung bzw. keine Wilderei innerhalb des Parks
2. Kontrollierte Steigerung des Tourismus im Park
3. Steigerung des Einkommens der örtlichen Bevölkerung
4. Kenntnis über die ökologischen Gegebenheiten im Park
5. Verständnis und Wissen um den Wert der natürlichen Ressourcen bei derBevölkerung
Wenn Sie detaillierter am Konzept des Vereins interessiert sind schreiben Sie uns oder besuchen Sie uns im Internet unter: www.conservation-luambe.de



